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  • Museumsbummel in Husum

    Mit dem Rufbus können nicht nur die zentralen (Bus-)Bahnhöfe in Nordfriesland angesteuert werden – auch viele interessante Ausflugsziele sind schnell erreicht. Jeden Monat stellen wir Ihnen eines dieser Ziele vor.

    Ziel des Monats: November 2021


    Der November präsentiert sich Grau in Grau? Auf geht’s nach Husum mit seinen bunten Giebelhäusern und kleinen Geschäften, die den malerischen Binnenhafen säumen. Und bei Nieselregen und Wolkenbruch? Ab ins Museum! Denn auch hier hat Husum eine facettenreiche Landschaft zu bieten. Wir haben einige besondere Tipps für Sie zusammengestellt.

    Das Nordfriesland Museum. Nissenhaus, unweit des Husumer Bahnhofs entfernt, zählt zu den traditionsreichsten Museen an der schleswig-holsteinischen Westküste. Von Sturmfluten über Deichbau bis hin zum Mythos Rungholt erzählt die vielseitige wie kurzweilige Ausstellung über das Leben am und mit dem Meer. Große und kleine Besucher können sich dienstags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr trockenen Fußes auf die Reise entlang der nordfriesischen Küste machen.

    Im Storm-Haus in der Wasserreihe – von November bis März am Dienstag, Donnerstag und Samstag von 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet – begibt man sich auf die Spuren des berühmtesten Sohns der Stadt: Von 1866 bis 1880 bewohnte Theodor Storm mit seiner Frau und seinen Kindern das alte Husumer Kaufmannshaus, das heute zu den bekanntesten Dichterhäusern im deutschsprachigen Raum gehört. Neben dem original erhaltenen Wohn- und Arbeitszimmer, dem „Poetenstübchen“, widmet sich eine spannende Dauerausstellung dem Leben und dem Werk des Dichters.

    Wo kann ich Seehunde sehen? Welche Vögel lassen sich wann im Wattenmeer beobachten? Und warum ist das Wattenmeer Nationalpark und Weltnaturerbe? Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um die einzigartige Wattenmeerregion erhalten Sie im NationalparkHaus Husum direkt am Binnenhafen. Dazu gewährt ein großes Aquarium tolle Einblicke in die Unterwasserwelt der Nordsee – im Fühlbecken hingegen kommt man den Wattbewohnern so nah wie nirgends. Das NationalparkHaus Husum ist montags bis samstags von 10.00 bis 17.00 Uhr und sonntags von 13.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

    Wer sich schon ein wenig auf die Adventszeit einstimmen möchte, dem ist der Besuch des Weihnachtshauses – geöffnet täglich von 11.00 bis 17.00 Uhr – im Westerende ans Herz zu legen. Auf 300 Quadratmetern sind hier in der liebevoll aufbereiteten Ausstellung einige tausend Exponate zu bestaunen. Tauchen Sie in die Geschichte des Weihnachtsfestes ein und lassen Sie sich zu zauberhafter Dekoration inspirieren!

    Apropos Weihnachten: Ab 22. November lädt der stimmungsvoll beleuchtete Husumer Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz rund um den Tine-Brunnen zum Stöbern entlang der kleinen Buden und zum geselligen Ausklang mit gebrannten Mandeln, Glühwein und Klönschnack ein.

    Viele weitere museale Erlebnistipps sowie die aktuellen Öffnungszeiten finden Sie unter www.husum-tourismus.de.

    Das Stadtzentrum erreichen Sie bequem und umsteigefrei mit dem Rufbus aus dem Husumer Umland. Der Ein- und Ausstieg ist direkt an der Haltestelle Husum Marktplatz möglich. Zusätzlich kommen Sie auch mit den Regionalbuslinien ab der Haltestelle Husum ZOB einfach an Ihr Ziel.

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  • Naturparadies Katinger Watt

    Mit dem Rufbus können nicht nur die zentralen (Bus-)Bahnhöfe in Nordfriesland angesteuert werden – auch viele interessante Ausflugsziele sind schnell erreicht. Jeden Monat möchten wir Ihnen eines dieser Ziele vorstellen.

    Ziel des Monats: Oktober 2021

    Dort, wo einst Wattwurm und Herzmuschel zu Hause waren, zieht heute das Vogelschutzgebiet Katinger Watt naturbegeisterte Besucher in seinen Bann. Durch den Bau des Eidersperrwerks im Süden der Halbinsel Eiderstedt wurde das ehemals tide­abhängige Watt der Eidermündung trockengelegt. Entstanden ist ein Mosaik aus Grün- und Ackerflächen, Teichen und Gräben, Feuchtwiesen und Waldgebieten.

    Über die Jahre haben verschiedenste Wiesenvögel, Gänsearten und Seeadler mit ihren Jungen die unberührte Natur für sich erobert. Viele Zugvögel gönnen sich hier ungestört im Garten Eden ihre wohlverdiente Ruhepause. Ein außergewöhnliches Erlebnis bietet sich Vogelliebhabern Anfang Oktober, wenn die Nonnengänse aus Sibirien, Grönland und Spitzbergen anreisen, um im nordfriesischen Refugium zu überwintern. Von drei Beobachtungshütten und einem 16 Meter hohen Turm aus kann die artenreiche Vogelwelt aus nächster Nähe bestaunt werden.

    Ausgezeichnete Rad- und Wanderwege durchziehen das Katinger Watt, um die Schönheit der Natur genießen. Der beste Startpunkt für eine Erkundungstour ist das NABU Naturzentrum Katinger Watt. Seit 1991 betreibt der NABU das Lina-Hähnle-Haus, das sich am Rande des Katinger Watts windgeschützt an den alten Deich schmiegt. Der blumenreiche Garten wurde als Insektenparadies angelegt und bietet einen spannenden Lehrpfad mit Kräuter- und Färberpflanzenbeet. Mit allen Sinnen begibt man sich auf Spurensuche, spaziert den Fühl- und Tastpfad entlang und informiert sich an den Vogel- und Insektenkästen über die verschiedenen heimischen Arten. Im Inneren des Hauses zeigt eine spannende Ausstellung das von Menschenhand zerstörte Alte und das von Menschenhand erbaute Neue.

    Auf verschiedenen Naturspazier­gängen ins Watt, an die Eider oder den Eiderdamm entlang lädt der NABU zum Naturerleben ein. Aktuelle Veranstaltungstermine, geltende Corona-Regeln sowie Apps für Erkundungstouren auf eigene Faust oder für das gemeinsame Erforschen mit Abstand hält die Website des Naturzentrums für Sie bereit.

    www.nabu-katinger-watt.de

    Mit dem Rufbus Eiderstedt gelangen Sie bequem von über 200 Haltestellen auf der ganzen Halbinsel zum Katinger Watt. Fahrgäste aus anderen Gegenden können den Zug bis Tönning benutzen und dort in den Rufbus umsteigen.

    Das Lina-Hähnle-Haus erreicht man am besten über die Haltestelle Vollerwiek Pauls/Naturzentrum. Auf der anderen Seite dieser beeindruckenden Naturregion kann aber auch die Haltestelle Tönning-Kating Grüne Insel als Ausgangspunkt für einen Ausflug genutzt werden.

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  • Naturerlebnisraum Stollberg

    Mit dem Rufbus können nicht nur die zentralen (Bus-)Bahnhöfe in Nordfriesland angesteuert werden – auch viele interessante Ausflugsziele sind schnell erreicht. Jeden Monat möchten wir Ihnen eines dieser Ziele vorstellen.

    Ziel des Monats: September 2021

    Zwischen Marsch und Geest, wo vor etwa 500 Jahren noch das Meer grenzte, lädt heute der Naturerlebnisraum Stollberg Kinder und Erwachsene zu abwechslungsreichen Stunden ein. Von der markantesten Erhebung in Nordfriesland, dem 44 Meter hohen Stollberg, aus, eröffnet sich ein weiter Blick über die Köge in die Marsch bis zu den Inseln und Halligen.

    Auf schönen Rundwegen lässt sich der rund 380 Hektar große Naturerlebnisraum erkunden. Spielerisch und informativ wird an verschiedenen Stationen die  Entwicklung der hiesigen Landschaft sowie der Kultur- und Siedlungsgeschichte erzählt. So erfährt man bei einer kleinen Tour entlang des Stollberghanges Wissenswertes über den Wandel der Küste und die Entstehung der Köge. Von der eiszeitlichen Reise der großen Steine in die nordfriesische Landschaft schildert ausführlich der Findlingspfad, während der Besinnungspfad Muße und die Entdeckung der Heiligen Quelle verspricht.

    Sehenswert für Jung und Alt ist das eisenzeitliche Dorf am Fuße des großen Sendeturms auf dem Stollberg. Hier taucht man in die Zeit um 400 n. Chr. ein und lernt das einstige Leben der Menschen kennen. Wie entsteht das Eisen im Boden? Wo kann man es finden? Antworten auf diese und viele weitere Fragen werden umfassend beantwortet und die geheimnisvolle Kunst der Eisenherstellung vermittelt. Bei Kindern besonders beliebt, begibt man sich am Lernort Natur in die Froschperspektive und sieht das Leben am Wasser aus neuem Blickwinkel. Anschließend toben sich die Kleinen auf dem schönen Naturspielplatz nach Herzenslust aus.

    Zu erreichen ist der Naturerlebnisraum Stollberg bequem mit dem Rufbus ab Bredstedt – sowie den weiteren Orten im Rufbusgebiet.
    Die Haltestelle Bordelum-Stollberg Gastwirtschaft befindet sich in direkter Nähe zum Sendeturm und zum eisenzeitlichen Dorf. Dort befindet sich auch der Ausgangspunkt für die Rundwege.

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  • Entdeckungen im Langenberger Forst

    Mit dem Rufbus können nicht nur die zentralen (Bus-)Bahnhöfe in Nordfriesland angesteuert werden – auch viele interessante Ausflugsziele sind schnell erreicht. Jeden Monat möchten wir Ihnen eines dieser Ziele vorstellen.

    Ziel des Monats: August 2021

    Mit einer Fläche von rund 1.000 Hektar ist der Langenberger Forst südlich von Leck der größte Wald in Nordfriesland. Und einer schönsten gleich dazu! Angepflanzt im 19. Jahrhundert zur Eindämmung der häufigen Sandstürme, ist ein artenreicher Mischwald entstanden, in dem viele Tiere, Pflanzen und Pilzarten ein ruhiges Zuhause gefunden haben.

    Gut ausgeschilderte Wanderwege durchziehen den Wald und vielerorts laden Pavillons, Sitzbänke und Tische zu einer Picknickpause im Grünen ein. Eine besondere Strecke – mal schmal, mal breit –  führt entlang des historischen Ochsenweges, auf dem ab dem 15. Jahrhundert Vieh von Dänemark zu den Märkten getrieben wurden.

    Ein bei Jung und Alt beliebtes Ausflugsziel inmitten des Langenberger Forstes sind die terrassenförmig angelegten Fischteiche. Leise plätschert das Wasser von Teich zu Teich abwärts, während der Wind sanft die mächtigen Wipfel der Baumriesen bewegt. Um die Teiche herum führen ein Waldlehrpfad und ein Bodenerlebnispfad, die – spannend aufbereitet – Wissenswertes über die großen und kleinen Wunder des Waldes und die staunenswerte Natur vermitteln. Für Familien mit Kindern ein Muss ist ein Besuch des Wildgeheges, bei dem Damwild aus nächster Nähe beobachtet werden kann.

    Zu erreichen ist der Langenberger Forst bequem mit dem Rufbus ab Leck ZOB.

    Rund um den Langenberger Forst befinden sich gleich mehrere Haltestellen. Für einen Spaziergang zu den Fischteichen wählt man am besten die Haltestelle Leck Karlsmark oder Stadum Fresenhagen. Als Ausgangspunkt für eine ausgedehnte Wanderung empfiehlt sich der Ausstieg an der Haltestelle Enge Langenberger Forst oder Klintum Dorfstraße.

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